Pfarrkirche St. Hildegard

Das Gebäude der Pfarrkirche St. Hildegard wurde 1913 als Turn- und Gymnastikhalle einer projektierten Schule in der Senheimer Straße der neu erschlossenen Gartenstadt Frohnau fertiggestellt. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 1. August 1914 wurden verwundete Offiziere in der Lazarett-Station "Turnhalle" Senheimer Straße untergebracht. Seit 1921 diente das Gebäude dann als evangelische Notkirche.


Nach dem Bau der evangelischen Johanneskirche am Zeltinger Platz 1935 erwarb die katholische Gemeinde das Gebäude. Die erste Heilige Messe wurde am 31. Januar 1937 gefeiert. Die Kirche St. Hildegard wurde am 8. Januar 1938 benediziert und nach Aufstellung des Travertin-Altars am 13. Oktober 1940 durch Bischof Konrad von Preysing konsekriert (Reliquien vom Hl. Castus und Amator). Seit der Zeit diente sie als Pfarrkirche der Pfarrei St. Hildegard in Berlin-Frohnau.

Am 1. November 2003 haben die Pfarrei St. Hildegard in Berlin-Frohnau, die Kuratie St. Judas Thaddäus in Hohen Neuendorf und die Pfarrei St. Katharinen in Schildow zur Katholischen Kirchengemeinde St. Hildegard fusioniert. Seit der Zeit ist die Kirche St. Hildegard Pfarrkirche der neuen großen Gemeinde St. Hildegard.

Pfarrpatronin: Hl. Hildegard von Bingen, 17. September

 

Anschrift und Anfahrt

Katholische Kirchengemeinde St. Hildegard

Senheimer Str. 35/37, 13465 Berlin

Öffentliche Verkehrsmittel


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